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Textualitätsdrift

Spezifische Dynamik selbstreflexiver Schreibbewegungen, die ihren Gegenstand im Moment der Artikulation auflösen. Diese Drift bezeichnet jenes Gleiten zwischen Bedeutungsebenen, bei dem das Schreiben seinen eigenen Grund permanent unterminiert – eine Art textueller Kontinentaldrift, die neue semantische Formationen entstehen lässt.