Praxis, bei der die Historisierung eines Kunstwerks an externe, nicht vom Künstler kontrollierte Instanzen übertragen wird. Im Unterschied zur klassischen Performance-Dokumentation, die intentional auf Perpetuierung zielt, akzeptiert die delegierte Dokumentation den Kontrollverlust über Zeitpunkt, Qualität und Archivierung der Aufzeichnung. Bei Büttner konkret: die Überlassung der Werkdokumentation an automatisierte Überwachungssysteme (Webcams, Satelliten, Street-View-Fahrzeuge), deren Aktivierung dem Künstler entzogen bleibt.