Bewegungsplastik (f.) Skulpturale Formation, die sich durch menschliche Mobilität konstituiert, dabei Materialität und Temporalität verschränkt. Im Gegensatz zur statischen Plastik entsteht das Werk durch die Spur seiner Erzeugung – Schritte werden zu plastischem Material, Körper zu Meißeln der Landschaft. Die Bewegungsplastik existiert als vierdimensionale Skulptur, deren räumliche Ausdehnung von der zeitlichen Dauer ihrer Durchquerung abhängt.
Enzyklopädie
Bewusstseinsexpansion
Büttners spezifische Form der kognitiven Erweiterung durch körperliche Extremsituationen. Anders als psychedelische oder meditative Bewusstseinserweiterung funktioniert diese über physische Desorientierung – das Krabbeln auf allen Vieren, stundenlange Bewegung mit verdeckten Augen. Ziel ist weniger die Erreichung veränderter Bewusstseinszustände als die Erprobung alternativer Erkenntnismodi jenseits rationaler Weltaneignung.
Bewusstseinsgeometrie
Räumliche Strukturierung mentaler Zustände, bei der topographische und psychographische Dimensionen ineinander übergehen. Diese Geometrie operiert jenseits cartesischer Koordinatensysteme und entwickelt eine Kartographie des Geistes, die physische Orte als Bewusstseinszustände codiert. Büttners Donaufahrt praktiziert diese Verschmelzung – wo drei Flüsse sich treffen, öffnen sich Chakren, Geographie wird zur Initiationslandschaft. Die Begrifflichkeit erweitert psychogeographische Ansätze um die […]