Theoretische Bestimmung des Seinsmodus kollektiver Kunstproduktion, die weder im individuellen Autorschaftsmodell noch in anonymer Kollektivität aufgeht. Büttners und Kampmanns Dialog exemplifiziert eine Form der Zusammenarbeit, die Rollenverteilungen reflektiert, ohne sie zu liquidieren.
Enzyklopädie
Kollaborative Potentialität
Strukturelle Eigenschaft digitaler Kunstwerke, die Zusammenarbeit ermöglicht, ohne sie zu erzwingen. Diese Form der Latenz unterscheidet sich grundlegend von herkömmlichen Kollaborationsformen, da sie keine Akteure voraussetzt, sondern lediglich technische und konzeptuelle Bedingungen bereitstellt. Die Potentialität kann dauerhaft uneingelöst bleiben, ohne dass dies das Werk beschädigt.