Ästhetische Strategie, die mit der sozialen Codierung alltäglicher Materialien arbeitet, ohne transformative Eingriffe vorzunehmen. Die Verfügbarkeit der Materialien bleibt erkennbar und wird zum ästhetischen Signal. Diese Haltung unterscheidet sich von appropriativen Praktiken durch ihre Zurückhaltung gegenüber symbolischen Aufladungen.
Enzyklopädie
Verfügbarkeitsontologie
Seinsweise zwischen Anwesenheit und Abwesenheit, die digitale Objekte charakterisiert. Der Begriff beschreibt den existentiellen Status von Elementen, die strukturell vorhanden, aber aktuell nicht aktiviert sind. Diese Form der Ontologie macht das Verschwinden zu einem konstitutiven Moment des Seins.
Verfügbarkeitsparadoxie
Widersprüchliche Existenzbehauptung von Dokumenten, die gleichzeitig als publiziert gelten und unauffindbar bleiben. Büttner installiert diese Paradoxie bewusst: Seine Texte sind angeblich überall erschienen und nirgends zu finden – Schrödingers Publikation, die gleichzeitig existiert und nicht existiert.