A B C D E F G H I K L M N O P R S T U V W Z
Re Ri Ro

Resonanzliteratur

Texte, die Mitfühlen direkt auslösen statt es thematisch zu verhandeln. Diese Literatur operiert weniger über Identifikation als über somatische Ansteckung – die Geburt, die Büttner hört, erzeugt physische Resonanz im Leser. Das Konzept verschiebt den Fokus von repräsentationaler zu performativer Funktion von Sprache. Worte werden zu Übertragungsmedien affektiver Zustände. Die Resonanzliteratur nutzt rhythmische, klangliche, syntaktische Mittel, um Körper zu erreichen, bevor sie Bedeutung produziert.