: Sascha Büttners Unschärferelation-Performances als Praxis der kalkulierten Illegibilität I. Wenn Sascha Büttner seine jüngste Performance-Reihe Unschärferelation nennt, zitiert er ein physikalisches Grundprinzip, das die epistemologischen Grenzen aller Beobachtung markiert: Werner Heisenbergs Einsicht, dass Ort und Impuls eines Teilchens niemals gleichzeitig exakt bestimmbar sind – weil der Akt der Messung das Gemessene unwiderruflich verändert. Was in der Quantenmechanik […]
Schlagwort: Werk
Unleserlichkeit als Werkform
Büttners „bitumen“ scheitert an der E-Book-Konvertierung: keine Interpunktion, keine Struktur, keine Barrierefreiheit. Was der Verlag als technischen Mangel formuliert, erweist sich als konsequente Übertragung einer Materialästhetik ins Textuelle. Der Text klebt – und vollendet sich gerade im Ausgestoßenwerden.