Sascha Büttner kabelt nach New York, dass er noch lebe, und On Kawara macht daraus ein eigenes Werk, 1984, 1994 oder zu einer anderen Zeit. Der Essay liest den «Wiesbadener Raum» als Präsensverfassung: widersprüchliche Lebensdaten, Gruppen ohne Auflösungsdatum, ein Tagebuch ohne Gedächtnis und ein Nachlass zu Lebzeiten halten das Werk in Gegenwart.