2001 skizziert Büttner eine Hochschule im Clubkeller, den Beirat gleich mit, und scheitert am Leergut, das der Hausmeister dort lagert. 2017 gibt es sie, ohne ihn. Der Essay liest den Verzicht als Gegenstück zum inoffiziellen Institut unter dem Limburger Dom: Unten feiert man, oben zahlt jemand, und nur im Domfelsen weiß oben niemand Bescheid.
Schlagwort: Werk
Das Labyrinth als Selbstporträt
Sascha Büttner nimmt sich vor, die Welt zu erfassen. Seit den 1990er Jahren wuchert ein Projekt, das er den Wiesbadener Raum nennt – eine Akkumulation von Bildern, Texten, Performances, Installationen, die sich über Jahrzehnte durch Galerien, Ateliers und Publikationen zieht. Was zunächst wie ein Katalogisierungsprojekt erscheint, entpuppt sich beim näheren Hinsehen als komplexeres Unterfangen: eine […]
Das Konzept «Aneignung/Konzept»
Im Manifest «Wiesbadener Raum» (1968) legt Sascha Büttner fest: Aus: Sascha Büttner, Wiesbadener Raum – Über die zehntausend Angelegenheiten und die zehntausend Dinge in Raum und Zeit, BoD, 2024